Über Midgard
Den Weg für die Moderne ebnen
Gegründet von dem Ingenieur Curt Fischer, nachdem er 1919 das weltweit erste Patent für verstellbare elektrische Beleuchtung erhalten hatte, entwickelt Midgard seit über einem Jahrhundert Leuchten, die Technik, Funktionalität und zeitloses Design vereinen.
Von den frühen Jahren der Moderne bis zu den heutigen zeitgenössischen Kollektionen ist die Arbeit des Unternehmens von derselben Idee geleitet: Das Licht sollte sich den Menschen anpassen, nicht umgekehrt. Dieser Grundsatz prägte Midgards historische Verbindung zur Bauhaus-Bewegung und bestimmt bis heute jede neue Leuchtengeneration.
Seit 1919
Die Geschichte von Midgard begann im deutschen Auma, wo Curt Fischer die weltweit erste verstellbare elektrische Leuchte entwickelte und kurz darauf die Marke Midgard begründete. Seine Erfindungen etablierten einen neuen Ansatz der Beleuchtung: flexibel, intuitiv und präzise ausgerichtet.
In den 1920er und 1930er Jahren wurden Midgard-Leuchten Teil einiger der einflussreichsten Projekte der modernen Architektur. Sie wurden von Walter Gropius, Marcel Breuer, Josef Albers, Hannes Meyer, Hans Wittwer und László Moholy-Nagy verwendet und fanden sich in Privathäusern, Ateliers, Werkstätten und Bildungsbauten des Bauhauses wieder.
Mehrere historische Modelle, darunter der TYP 113, das Modulsystem und die ikonische Federzugleuchte, stellen bis heute wichtige Meilensteine in der Entwicklung der verstellbaren Beleuchtung dar.
HERITAGE Kollektion
Viele der historischen Leuchten von Midgard werden bis heute durchgehend produziert.
Sie werden nach wie vor mit den Originalwerkzeugen und nach bewährten Fertigungsverfahren hergestellt. So bleiben die Konstruktion, die Proportionen und die Funktionalität erhalten, die sie zu Designklassikern gemacht haben. Statt historische Objekte zu reproduzieren, fertigt Midgard weiterhin Originalentwürfe, die seit Generationen relevant geblieben sind.
CONTEMPORARY Kollektion
Neben seiner HERITAGE Kollektion entwickelt Midgard neue Leuchtenfamilien mit international anerkannten Designern.
Kollektionen wie AYNO von Stefan Diez, LOJA von Sebastian Herkner und RAY von Loddo+Berger führen Curt Fischers ursprüngliche Prinzipien für zeitgenössische Innenräume fort. Jede Kollektion erforscht verstellbare Beleuchtung auf ihre eigene Weise, teilt aber das gleiche Bekenntnis zu intuitiver Funktionalität, durchdachter Technik und langer Produktlebensdauer.
Entwickelt und hergestellt in Europa
Historische Leuchten werden weiterhin mit Originalwerkzeugen gefertigt, während zeitgenössische Kollektionen mit spezialisierten Fertigungspartnern in ganz Deutschland und Europa entwickelt werden.
Metalldrücken, Emaillieren, Bakelitverarbeitung und die Montage von Textilkabeln bleiben wesentliche Bestandteile der Produktion, wo immer sie die beste Lösung bieten, und verbinden etablierte Fertigungstechniken mit zeitgemäßer Produktentwicklung.
Anpassbarkeit neu definiert
Vom ersten Patent von Curt Fischer im Jahr 1919 bis hin zu zeitgenössischen Entwicklungen wie AYNO und Modular Neo schafft Midgard weiterhin originelle technische Lösungen, die die Möglichkeiten verstellbarer Leuchten neu definieren.
Die Zusammenarbeit mit Designern wie Stefan Diez, Sebastian Herkner und Einsiedler+Loddo+Berger setzt die Tradition des Unternehmens fort, die auf technisch getriebener Innovation basiert. Von patentierten Entwicklungen wie AYNO bis hin zum patentierten Gelenkmechanismus von Modular Neo bauen neue Kollektionen auf demselben Anspruch auf, der Midgard seit 1919 auszeichnet: die Schaffung origineller Lösungen, die die Möglichkeiten verstellbarer Leuchten erweitern.
Auszeichnungen & Anerkennungen
Midgards Ansatz für Produktentwicklung wurde mit mehreren nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter der Bundespreis Ecodesign, der Deutscher Nachhaltigkeitspreis Design und der Archiproducts Sustainability Award.
Diese Auszeichnungen würdigen einen Ansatz, bei dem Konstruktion, Materialwahl, Reparierbarkeit und eine lange Produktlebensdauer von Beginn an ganzheitlich betrachtet werden.










